Hartnäckiges Bauchfett: 5 Lebensmittel verhindern, dass Sie am Bauch abnehmen

Die Körperregion, an der sich Fett am hartnäckigsten festsetzt, ist und bleibt wohl der untere Bauch. Neben einer ungesunden Ernährung erschweren es Stress und Hormone, diese Körperstelle zu formen.

Bei einer flachen, trainierten Körpermitte geht es aber nicht nur um die Optik. Überschüssiges Bauchfett kann tatsächlich gefährlich sein, da es das Risiko für Krankheiten wie Typ-2-Diabetes erhöht.

Den Zuckerkonsum herunterfahren

Hast du selbst ein Bäuchlein und möchtest dieses loswerden, solltest du zunächst einen Blick auf deinen Zuckerkonsum werfen.

"Zucker bewirkt die Freisetzung von Insulin, das den Körper dazu anregt, am Bauch Fett zu speichern", erklärt die Autorin von "The High Fat Diet", Zana Morris, gegenüber dem Portal 'The Sun'.

"Der Verzicht von Lebensmitteln, die schnell in Zucker zerfallen, hilft deinem Körper dabei, die Fettspeicher als Energiequelle zu nutzen." Eine streng ketogene Diät passt allerdings nicht zu jedem.

Stattdessen kannst du einige Lebensmittel durch gesündere Alternativen ersetzen, ohne vollständig auf Kohlenhydrate verzichten zu müssen.

1. Säfte vs. frisches Obst

Für viele gehört ein frisches Glas Orangensaft einfach zu einem guten Morgen dazu. Und Obst ist gesund, keine Frage! Durch das Entsaften werden allerdings die guten Ballaststoffe entfernt. Übrig bleibt: Zucker.

Noch gravierender fällt das Ergebnis aus, wenn du den Saft nicht selbst presst, sondern im Supermarkt kaufst. Ein Glas Apfelsaft enthält dann schnell so viel Zucker wie eine Dose Cola – auch wenn es sich um verschiedene Zuckersorten handelt.

"Viele glauben, dass Säfte der beste Weg sind, Vitamin C zu konsumieren. Wenn du eine Frucht entsaftest, entfernst du jedoch ihre Fasern", erklärt die Ernährungsberaterin Dr. Sarah Brewer.

"Nur über die ganze Frucht bekommst du alle wichtigen Nährstoffe, die zur Erhaltung eines gesunden Darmmikrobioms beitragen."

Setze daher immer auf ganze Früchte. Zum Frühstück kannst du beispielsweise einen Apfel mit proteinreicher Nussbutter kombinieren. Oder einen frischen Obstsalat essen: Dieser sättigt nicht nur besser als ein Glas Saft, er erfrischt deinen Körper auch genauso gut.

2. Eis vs. Griechischer Joghurt

Um gegen dein Bauchfett vorzugehen, musst du nicht gnadenlos jede Art von Zucker verteufeln und von deinem Speiseplan streichen. Achte jedoch auf den künstlich hinzugefügten, raffinierten Zucker. Dieser steckt leider in vielen süßen Leckereien – so auch in Eis.

Wenn du nach einer gesünderen Zuckeralternative suchst, konzentriere dich auf gesunde Optionen wie griechischen Joghurt mit frischen Früchten wie Beeren oder Äpfel. Auch Zimt passt hervorragend dazu.

Als schöner Nebeneffekt ist Joghurt proteinreich, was hilft, deinen Hunger länger in Schach zu halten. Das Ganze kannst du auch pürieren, in Popsicle-Formen geben und einfrieren: Die perfekte gesunde Eis-Alternative!

3. Chips vs. Nüsse

Dass Chips ungesund sind, sollte niemanden überraschen. Der hohe Salzgehalt sowie der Anteil an gesättigten Fetten macht das Ganze nicht besser.

Hast du trotzdem Lust auf Knabberein, greife lieber auf Nüsse zurück. Die sind nämlich voller Eiweiß und guter Fette, sättigen daher lange.

Die gesunde Wirkung der kleinen Kraftpakete ist sogar in vielen Studien belegt. Eine Untersuchung ergab, dass Menschen, die zwölf Wochen lang Nüsse aßen, im Allgemeinen ihre Ernährung verbesserten.

Eine andere Studieuntersuchte über 28 Monate die Ernährung von über 8.800 Probanden. Es stellte sich heraus, dass diejenigen, die zwei oder mehr Portionen Nüsse pro Woche aßen, ein um 31 Prozent geringeres Risiko für Gewichtszunahme hatten als diejenigen, die sie nur selten aßen.

Da Nüsse einen sehr hohen Kaloriengehalt haben, solltest du trotzdem nicht zu viele auf einen Schlag verzehren.

4. Verarbeitetes Fleisch vs. fettiger Fisch

Speck und Wurst sind offensichtlich schlecht für die schlanke Linie. Zudem können sie deine Gesundheit beeinträchtigen, wenn du zu viel davon isst – verarbeitetes Fleich kann nämlich entzündlich wirken.

Diese Entzündungen können viele negative Auswirkungen haben und beispielsweise Fettablagerungen an den Organen begünstigen. Insbesondere Transfette, die in Lebensmitteln wie Fast Food und süßen Backwaren enhalten sind, sind für den Körper schädlich.

Greife deshalb lieber zu leckerem, fettigen Fisch, wie Lachs. Dieser enthält nämlich einen hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren, welche wichtig für die Herzgesundheit sind.

5. Müsli vs. Eier

Müsli selbst kann zwar nahrhaft sein, jedoch enthalten die meisten Sorten übermäßig viel Zucker. Wenn du dir morgens also eine große Schale genehmigst, bricht dein Blutzuckerspiegel ein paar Stunden später ein und du hast schlagartig wieder Hunger.

"Ein sehr kohlenhydratreiches Frühstück mit wenig Ballaststoffen und Eiweiß kann zwar kurzfristig zu Energie führen, direkt danach tritt aber sofort der Hunger ein", weiß der Ernährungsberater Ian Marber.

Achte also auf eine ausgeglichene Nährstoffzufuhr. Dafür eignet sich beispielsweise ein Ei mit Avocado und etwas Vollkornbrot bestens. Eier sind zudem eine ausgezeichnete Proteinquelle und können hervorragend den Appetit regulieren.

Cornelia Bertram

*Der Beitrag „5 Lebensmittel verhindern, dass Sie am Bauch abnehmen“ stammt von FitForFun. Es gibt keine redaktionelle Prüfung durch FOCUS Online. Kontakt zum Verantwortlichen hier.

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