Luxushotel "The Fontenay" verliert seinen Michelin-Stern – und will ihn auch nicht zurück

Das Luxushotel „The Fontenay“ an der Hamburger Außenalster verliert seinen Sternekoch. Wie die Branchenmedien „Top Hotel“ und „Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung“ berichten, verlässt Cornelius Speinle, bisher Küchenchef des Gourmet-Restaurants „Lakeside“ im siebten Stock des Hotels“, das Haus. Speinle gehe ab November in Elternzeit und verabschiede sich zu dieser Gelegenheit aus dem „The Fontenay“, heißt es. Zuvor war er etwa eineinhalb Jahre für die Spitzenküche des Fünf-Sterne-Hauses von Milliardär und HSV-Investor Klaus-Michael Kühne verantwortlich und erhielt zu Beginn des Jahres 2019 einen Michelin-Stern. 

„The Fontenay“ strebt keinen neuen Michelin-Stern an

Speinles Nachfolger wird den Berichten zufolge Stefan Wilke, bislang seit der Eröffnung des Hotels im März 2018 Küchenchef der übrigen Gastronomie des Hauses. Unter seiner Leitung soll das Konzept der Hotel-Restaurants grundlegend verändert werden. Ab Mitte 2019 wird im „Lakeside“ abends gehobene internationale Küche angeboten, ab 2020 soll das Restaurant auch mittags geöffnet werden. Einen neuen Michelin-Stern für das Restaurant strebt man offenbar nicht mehr an, berichtet „falstaff.de“ mit Berufung auf das Hotel.

Da ein Michelin-Stern mit hohem personellen und finanziellen Aufwand verbunden sei, würden immer mehr hochkarätige Hotels ihre Sternerestaurants schließen, so „Top Hotel“. Auch Köche verzichten mittlerweile freiwillig auf den legendären Stern mit der großen Strahlkraft – zum Beispiel, weil sie sich von der Auszeichnung unter Druck gesetzt fühlen (mehr dazu lesen Sie hier). Die Bewertungen werden jährlich neu vergeben. Ein Stern bedeutet: „Eine Küche voller Finesse – einen Stopp wert.“ Zwei Sterne: „Eine Spitzenküche – einen Umweg wert.“ Drei Sterne: „Eine einzigartige Küche – eine Reise wert.“ Lesen Sie hier, wie ein Restaurant einen Stern erhält.

Quellen: „Top Hotel“, „Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung“, „falstaff.de“

Neu in Gesundheit



Quelle: Den ganzen Artikel lesen