Mauve-Webshops können an Pro-AvO-Plattform angebunden werden

Im kommenden Jahr will die von Rowa, Noventi, Sanacorp, Gehe und dem Wort & Bild Verlag gegründete Initiative „Pro Avo“ mit ihrer Plattform an den Start gehen. Wie am gestrigen Donnerstag bekannt wurde hat „Pro Avo“ nun die eigenen Schnittstellen geöffnet, damit Apotheken mit bestehenden Webshops an das Portal angeschlossen werden können, ohne ihren Webshop-Anbieter wechseln zu müssen. Erster von „Pro Avo“ zertifizierter Umsetzungspartner wird das Softwareunternehmen Mauve.

Mehr als 400 Apotheken nutzen derzeit die Dienstleistungen von Mauve für ihre Webshops, darunter beispielsweise auch die Apotheken der Gehe-Kooperation „gesund leben“. Laut einer Mitteilung vom gestrigen Donnerstag können all diese Apotheken, wenn gewünscht, zum Launch der „Pro Avo“-Lösung an die Digital-Plattform angebunden werden – laut „Pro Avo“ soll die Plattform im kommenden Jahr an den Start gehen. Damit macht der Zusammenschluss die Ankündigung wahr, für externe Marktteilnehmer und Dienstleister der Apotheken vor Ort offen zu sein. Um die Qualitätsanforderungen der Plattform sicherzustellen und den Apotheken und Kunden Sicherheit zu gewährleisten, erfolge die Zertifizierung durch „Pro Avo“ gemeinsam mit dem TÜV Hessen, heißt es in der Mitteilung weiter. Dabei diene der TÜV als Trust-Center für alle externen Dienstleister, die sich als Umsetzungspartner an das Portal anschließen wollen.

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„Wir freuen uns, dass unsere auf der Basis der Technologie von Curacado basierende Digital-Plattform mit Mauve einen weiteren wichtigen Unterstützer gefunden hat. Mit einem zusätzlichen starken Befürworter und Entwicklungspartner an unserer Seite wollen wir „Pro Avo“ auf eine möglichst breite Basis stellen, damit alle Apotheken von unserer Digital-Plattform profitieren können – unabhängig von dem Webshop-Anbieter, für den sie sich entschieden haben“, so Peter Menk, „Pro Avo“-Geschäftsführer. Weiter weist die Initiative darauf hin, dass je größer die Anzahl der teilnehmenden Apotheken und damit das Angebot sei, desto attraktiver werde die Digital-Plattform für die Endverbraucher und damit im Umkehrschluss auch für die Apotheken vor Ort. Der Leitgedanke sei dabei, eine gemeinsame Marktlösung aufzubauen – unabhängig von Lieferanten, Warenwirtschaftssystemen oder Kooperationen.

Was brauchen Apotheken, um teilnehmen zu können?

Um als Apotheke zukünftig an der Plattform teilnehmen zu können, sind laut „Pro Avo“ lediglich niedrigschwellige technische Voraussetzungen notwendig: ein Webshop und ein Internetanschluss. Der Webshop sei notwendig, um die Warenwirtschaft der Apotheke mit der Plattform zu verbinden und damit das Angebot der Apotheke in das digitale Schaufenster zu stellen, heißt es. Apotheken, die bereits eine digitale Lösung wie effizin, callmyApo oder vimedi von Noventi, mea® von Sanacorp, gesund leben von Gehe, click&collect von Wort&Bild oder Curacado, also Lösungen der „Pro Avo“-Mitglieder, nutzen, könnten einfach an die Plattform angebunden werden.

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