Wie halten Sie es mit Zusatzverkäufen?

Werden Zusatzverkäufe in Ihrer Apotheke gefördert? Wie vielewerden am Tag umgesetzt und werden Sie dafür honoriert? Diese Fragen stellte dasDeutscheApothekenPortal unter anderem den über 2.400 teilnehmenden Apothekenmitarbeiternbeim Apotheken-Survey 2019. Neben Zusatzverkäufen ging es bei der Umfrage auchum die digitale Zukunft.

2.417 Apothekenmitarbeiter, darunter 1.182 mehrheitlich (75 Prozent) angestellte Apotheker,1.044 PTA, 78 PKA und 113 sonstige Mitarbeiter nahmen am Apotheken-Survey des DeutschenApothekenPortals (DAP) teil. Die Umfrage lief vom 22. Oktober bis 16. November 2018. Nachdem esim Vorjahr um Wünsche und Erwartungen an die Industrie gegangen war, waren diesmal Zusatzverkäufe, neudeutsch auch Crossselling genannt, sowie die digitaleZukunft Thema.

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Zwei Drittel bieten Online-Vorbestellungen an

Zunächst ging es um die größten Herausforderungen beziehungsweise Probleme für niedergelassene Apotheken aktuell oder in naher Zukunft. In denAugen der Apotheker ist das, was die digitale Zukunft betrifft, vor allem die Konkurrenzdurch Versandapotheken (dieser Meinung waren 82 Prozent), gefolgt vom Amazon(51 Prozent) und der Digitalisierung der Apotheke (29 Prozent). Als weiterenicht im Zusammenhang mit der Digitalisierung stehende Herausforderung sehendie Apothekenmitarbeiter die Konkurrenz durch Drogeriemärkte (43 Prozent), großeKettenkonzepte (36 Prozent) sowie den Fachkräftemangel beziehungsweise die Rahmenbedingungen(5 Prozent). Apropos Digitalisierung: Immerhin bieten schon fast zweiDrittel (64 Prozent) Online-Vorbestellungen an – und zwar für OTC und Rx, 12Prozent tun dies nur für Nicht-Rezeptpflichtiges und lediglich ein knappesViertel (24 Prozent) nutzt diesen Weg gar nicht. Von diesen plant aber dieHälfte, in Zukunft Online-Vorbestellungen zu ermöglichen. Zusatzempfehlungenbei Online-Vorbestellungen nach dem Motto „das könnte Sie auch interessieren“ werdenallerdings nur bei 8 Prozent derer angezeigt, die einen derartigen Service bereits anbieten.

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