Choose again: Diese Methode hilft gegen die Angst vor Corona

Mit jeder neuen Information, die über das Coronavirus bekannt wird, steigt die Angst in den Köpfen vieler Menschen weiter an.

Die meisten Menschen haben ihre Sorge zwar auch in Zeiten wie diesen relativ gut unter Kontrolle – viele fühlen sich jedoch von ihrer Furcht immer häufiger überrollt.

Wer das Gefühl deratiger Panikattacken kennt, sollte sich unbedingt die „Choose again“-Methode von Bestsellerautorin und Speakerin Gabrielle Bernstein zu Herzen nehmen.

Diese Methode kann dabei helfen, sich zu beruhigen – dafür muss es nicht zwingend die Angst vor der Corona-Krise sein, auch alltägliche Ängste können so langfristig gelindert werden.

Der Coronavirus versetzt viele Menschen in Angst

Beim Gedanken an die aktuelle Situation rund um das neuartige Coronavirus macht sich in vielen Menschen ein mulmiges Gefühl breit – bei manchen sogar akute Panik und eine Reihe von Angstzuständen.

Kein Wunder, denn die Viruserkrankung Covid-19 bringt viele ungewohnte Veränderungen mit sich – Geschäfte, Schule und Kitas müssen schließen und den Menschen wird geraten, ihr zu Hause nur in Notfällen zu verlassen.

Zusätzlich kommt zu der Angst vor einer Infektion auch die Furcht, als Selbstständiger oder Arbeitnehmer die eigene Existenzgrundlage zu verlieren.

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So funktioniert die Methode zur Angstlinderung

Die „Choose-again“-Methode besteht aus drei unterschiedlichen Schritten:

1. Den ängstlichen Gedanken beachten ​

Der erste Schritt besteht darin, konkret zu beobachten, wie die ängstlichen Gedanken genau außer Kontrolle geraten.

Zurzeit dürfte das Coronavirus eine große Rolle in der eigenen Gedankenwelt einnehmen – oft verspürt man durch dieses Gedankenkarussell Druck, Unsicherheit und Angst.

Jetzt ist es wichtig, ganz sanft mit sich und diesen Gedanken umzugehen und sich klarzumachen, dass es völlig okay ist, diese Gefühlslage zu verspüren.

Sobald der Mensch einen angstbasierten Gedanken hat, reagiert der Körper mit einer physischen Reaktion darauf – diese gilt es zunächst zu erkennen.

Man sollte dem Körper die Möglichkeit geben, zu bemerken, wo er Angst und Unsicherheiten verspürt – egal, ob Brust, Kopf, Kiefer oder Bauch.

Im letzten Teil des ersten Schritts sollte tief in diese Körperstellen hineingeatmet und das unwohle Gefühl dabei vollkommen akzeptiert werden.

2. Den Gedanken vergeben

Der zweite Schritt besteht darin, sich selbst zu vergeben, in diese negativen Gedanken aus Panik verwickelt zu sein.

Beispielsweise kann man völlig gesund sein, aber ständig nur daran denken, wie unwohl man sich aufgrund von Corona und Co. fühlt. – dies gilt es im zweiten Schritt zu verzeihen. Dafür reicht es, zu sich selbst zu sagen: „Ich vergebe diesen Gedanken.“

Wenn man diesen Gedanken regelmäßig wiederholt, beginnt man mit der Zeit, daran zu glauben, dass er auch Realität wird.

So hilft es, sich darüber bewusst zu werden, dass es zwar eine aktuelle Pandemie gibt, diese im Moment unsere Realität und nicht zu ändern ist, man aber individuell wählen kann, wie man diese Situation wahrnehmen möchte.

Negative Gedanken lässt man am besten los, indem man ihnen vergibt.

3. Choose again

Der dritte Schritt ist die erneute Auswahl. Dies ist eine sehr mächtige Technik, um sich aus dem Loch eines angstbasierten Gedankens herauszuheben.

Die Gedanken könnten zum Beispiel sein: „Ich werde mich mit dem Coronavirus infizieren und ich habe Angst.“ oder „Ich habe Angst, weil jemand hustet.“

Was auch immer der Gedanke ist, sobald man ihn akzeptiert und ihm vergeben hat, sollte man nach einem besseren Gedanken greifen.

Der bessere Gedanke kann in diesem Fall etwas sehr Einfaches sein, wie zum Beispiel: „Ich bin gerade gesund.“ oder „Ich treffe die richtigen Vorsichtsmaßnahmen.“

Am besten greift man Schritt für Schritt nach den Gedanken, mit denen man sich besser fühlt – so führt man sich aus dem chaotischen Zustand heraus.

Wenn man die angstbasierten Gedanken fortsetzt, bekommen sie eine gewisse Dynamik und diese lässt sich nur schwer auflösen. Man sollte daher mithilfe der „Choose again“-Methode nach einer Lösung suchen, anstatt sie noch weiter zu fördern.

Antonia Hagedorn

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