Atemschutzmasken-Rückruf wegen mangelnder Sicherheit – Naturheilkunde & Naturheilverfahren Fachportal

Mund-Nasen-Schutz erfüllt nicht die Gesundheits- und Sicherheitsanforderungen

Das europäische Schnellwarmsystem RAPEX warnt vor mehreren Atemschutzmasken. Ein Teil davon wird zurückgerufen. Den Angaben zufolge sei der Schutz bei dem Mund-Nasen-Schutz nicht sichergestellt.

Erst vor wenigen Wochen gab es einen Rückruf für Atemschutzmasken wegen Sicherheitsbedenken. Nun warnt das Schnellwarnsystem für gefährliche Non-Food-Produkte der Europäischen Kommission erneut, dass sich Atemschutzmasken aus China im Umlauf befinden, die nicht der europäischen Norm entsprechen und keinen ausreichenden Schutz vor dem Coronavirus SARS-CoV-2 beziehungsweise vor anderen Erregern bieten.

Kein angemessener Schutz

Das europäische Schnellwarnsystem RAPEX warnt aktuell vor verschiedenen Atemschutzmasken, die in der Volksrepublik China hergestellt wurden.

So trägt laut einer Mitteilung die Partikelfiltermaske der Marke: OANY (Typ/Modellnummer: FFP2 KN95, MS-KN95-01, Chargennummer: Produktionsdatum: 2020 Monat 4) eine CE-Kennzeichnung, ist aber nicht von einer zuständigen Stelle als Schutzausrüstung zertifiziert.

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Folglich erfüllt das Produkt möglicherweise nicht die Gesundheits- und Sicherheitsanforderungen und schützt nicht angemessen, wenn es mit zusätzlichen Maßnahmen kombiniert wird. Das Produkt entspricht nicht der Verordnung über persönliche Schutzausrüstungen.

Maske passt sich nicht ordnungsgemäß an das Gesicht an

Auch die FFP2-Partikelfiltermaske der Marke LexusLance (Barcode: 6 973133 450018, Chargennummer: Losnummer: LK-003-A004, Produktion 91441300053799610K, Herstellungsdatum:16/03/2020, Ende der Geltungsdauer: 15/03/2021) trägt eine CE-Kennzeichnung, ist aber nicht von einer zuständigen Stelle als Schutzausrüstung zertifiziert.

Darüber hinaus ist die Partikel-/Filterrückhaltung des Materials unzureichend (Messwert ≤ 58 Prozent) und die Maske passt sich nicht ordnungsgemäß an das Gesicht an.

„Folglich könnte eine übermäßige Menge an Partikeln oder Mikroorganismen die Maske passieren, was das Infektionsrisiko erhöht, wenn es nicht mit zusätzlichen Schutzmaßnahmen einhergeht“, heißt es in einer Mitteilung.

Dieses Produkt entspricht nicht der Verordnung über persönliche Schutzausrüstungen und der einschlägigen europäischen Norm EN 149 und muss vom Markt zurückgenommen werden.

Unzureichende Partikel-/Filterrückhaltung des Materials

Die Partikelfiltermaske KN 95 particulate respirator der Marke X.Y.T XiangYanTang (Barcode: 2054 6625 ) trägt ebenfalls eine CE-Kennzeichnung, ist aber von der zuständigen Stelle nicht als Schutzausrüstung zertifiziert und wird daher laut einer Mitteilung zurückgerufen.

Des Weiteren bestehen bei der Partikelfiltermaske mit dem Namen FFP2 Mask der Marke: Adiutor, KYJKKJ (Barcode: 8 033109 030595, Chargennummer: Herstellungsdatum: März 2020, Typ/Modellnummer: KY2020) mögliche Gesundheitsrisiken. Mehr Informationen hier.

Und bei der Partikelfiltermaske KN95 protective mask der Marke: KSL ist die Partikel-/Filterrückhaltung des Materials unzureichend (Messwert ≤ 67 Prozent) und die Maske passt sich nicht ordnungsgemäß an das Gesicht an. Mehr Informationen hier.

Auch bei der Partikelfiltermaske Protective face mask der Marke HUABIWEI (Typ/Modellnummer: HBV202002005, KN 95) ist die Partikel-/Filterrückhaltung des Materials unzureichend (Messwert ≤ 57 Prozent). Ausführlichere Informationen hier.

Diese Maske entspricht ebenfalls nicht der Verordnung über persönliche Schutzausrüstungen und der einschlägigen europäischen Norm EN 149. (ad)

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