DAV-Portal: Nicht in jede Apotheke muss ein Techniker

Um wieder Impfzertifikate ausstellen zu können, ist zwingend eine Anbindung an Telematikinfrastruktur (TI) notwendig. Wann nach Freischaltung durch den DAV tatsächlich gestartet werden kann, hängt vom jeweiligen Softwareanbieter ab. Der Bundesverband der Apothekensoftwarehäuser (ADAS) geht aber davon aus, dass spätestens Mitte nächster Woche in allen an die TI angeschlossenen Apotheken wieder Impfzertifikate ausgestellt werden können.

Die Impfzertifikateausstellung soll bald wieder laufen – zumindest grundsätzlich. Während das DAV-Portal an sich weiterhin im Internet erreichbar sein wird, wird das beim Robert-Koch-Institut (RKI) aufrufbare Modul für die Ausstellung der Impfzertifikate nur für Apotheken zugänglich sein, die an die TI angeschlossen sind. In den einzelnen Apotheken können dem ADAS zufolge dafür tatsächlich teilweise noch Interventionen seitens der Ti-Anbieter notwendig sein. So kann es sein, dass noch Updates notwendig sind, im Einzelfall kann es auch sein, dass ein Techniker in die Apotheke kommen muss. Andere, zum Beispiel die Anwender von Pharmatechnik, sind auch schon startklar. Der ADAS geht davon aus, dass spätestens Mitte nächste Woche in allen an die TI angeschlossenen Apotheken wieder Impfzertifikate ausgestellt werden können.

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Bevor sie loslegen kann muss sich jeder Apotheke im DAV-Portal für die TI-Umleitung freischalten. Das geht aber erst, wenn die Software bereit ist. Der ADAS empfiehlt allen Apotheken ausdrücklich, sich auf den bekannten Internet-Webseiten und Online-Kanälen ihres jeweiligen Software-Anbieters über die Situation zu informieren und nicht über die Telefon-Hotline den Status zu erfragen.

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