Nach sieben Wochen – Erste Lockerungen in Italien: "Nicht viel verändert, aber ein Anfang"

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Nach sieben Wochen strenger Auflagen zur Eindämmung der Corona-Pandemie gibt es in Italien ein erstes Aufatmen. Die ersten Lockerungen der Anti-Corona-Maßnahmen sind am Montag in Kraft getreten, allerdings geht die Regierung dabei schrittweise vor. Zunächst wird Fabriken erlaubt, die wichtigsten Produktionszweige wieder anlaufen zu lassen, auch Parks werden wieder geöffnet. Die Abstandsregeln bleiben jedoch in Kraft, und werden zudem kontrolliert, wie hier am Hauptbahnhof von Mailand, wo Soldaten und Polizisten die Sicherheitsvorschriften und die Körpertemperatur der Pendler kontrollierten. Giuseppe Vitiello aus Mailand kommentiert die neue Situation und sagt: „Ich denke, es ist noch nicht vorbei. Jetzt hat sich ja auch erst mal nicht viel verändert, aber es ist schon mal ein Anfang, ich hoffe, auch dieser Zustand ist bald vorbei und wir können wieder unser normales Leben führen.“ Auf den Bahnsteigen und in den U-Bahnzügen wurden rote Kreise angebracht, so dass die Fahrgäste einen Meter voneinander entfernt bleiben, und in den Zügen muss zwischen jedem Fahrgast ein freier Platz sein. Die meisten Geschäfte bleiben noch bis Mitte Mai geschlossen. Für Schulen, Kinos und Theater gibt es noch keinen Öffnungstermin. Mit Antikörper-Untersuchungen soll zudem festgestellt werden, inwieweit die Italiener bereits eine Immunität gegen das Virus entwickelt haben. Zuletzt war die Zahl der Neuinfektionen und Toten zwar zurückgegangen, aber langsamer als die Regierung gehofft hatte.

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