Tinnitus: kein Notfall aber ein Eilfall

Jeder Achte Ihrer Kunden ist wenigstens einmal im Jahr von einem Tinnitus betroffen. Wann empfehlen Sie einen Arztbesuch? Welche Behandlungen gibt es und welche Ratschläge geben Sie?

Pfeifen, rauschen, hämmern, zirpen: Wenn das Ohr Töne vorgaukelt, die es eigentlich gar nicht gibt, spricht man von einem Tinnitus. Die genauen Ursachen für die Entstehung dieser subjektiven Geräusche sind noch nicht komplett verstanden. Die S3-Leitlinie „Chronischer Tinnitus“ unterscheidet zwischen einem akuten und einem chronischen Tinnitus, bei dem die Symptome länger als drei Monate andauern. Die Belastung stellt sich für den Patienten dabei sehr unterschiedlich dar. Sie reicht von einer guten Kompensation ohne Leidensdruck über ein störendes Geräusch bei Stress und Überlastung bis hin zu schweren Verläufen, die eine Berufsunfähigkeit verursachen können.

Am nächsten Tag zum Arzt, wenn die Geräusche nicht weg sind

Das akute Auftreten von Ohrgeräuschen ist kein Notfall, aber ein medizinischer Eilfall. Raten Sie Ihren Kunden zu einem Besuch beim HNO-Arzt, wenn die Geräusche am nächsten Morgen immer noch wahrnehmbar sind. Der Arzt sucht diagnostisch nach einer Ursache und bestimmt das Hörvermögen. Wenn eine medikamentöse Behandlung angeraten ist, wird häufig über einige Tage mit Kortikosteroiden behandelt. Aber auch pflanzliche Präparate kommen zum Einsatz. Mehr als jedes fünfte von Medizinern bei Tinnitus und ähnlichen Hörstörungen verordnete Medikament ist ein Ginkgo-Präparat. Meist fällt die Wahl auf den Ginkgo-Spezialextrakt EGb 761® (Tebonin® intens 120 mg), der seine positiven Wirkungen in zahlreichen Studien unter Beweis gestellt hat. Er fördert die Fließfähigkeit des Blutes und in der Folge wird die Durchblutung verbessert.

Chronischer Tinnitus: Wenn die Symptome länger als drei Monate andauern

Aber auch wenn die Ohrgeräusche schon länger als drei Monate auftreten, lohnt eine Behandlung mit dem Ginkgo-Spezialextrakt EGb 761®. Durch seine Wirkung auf die Anpassungsfähigkeit von Nervenzellen und die Signalverarbeitung im Gehirn hilft er, das Geräusch aus der Wahrnehmung zu verdrängen.

Weitere Tipps für die Beratung

• Stress abbauen, z. B. mit gezielten Entspannungstechniken oder Yoga.
• Ablenkung trainieren: Besonders hilfreich bei chronischem Tinnitus scheint die sogenannte Achtsamkeitsmeditation zu sein.
• Angenehme Umgebungsgeräusche wie das Plätschern eines Zimmerbrunnens können vom Tinnitus ablenken.

Empfehlen Sie den Spezialextrakts EGb 761® (Tebonin® intens 120 mg) in einer Dosierung von täglich ein bis zwei Tabletten, damit haben Sie eine große Empfehlungssicherheit und die besten Argumente auf Ihrer Seite. Zahlreiche wissenschaftliche Studien[1, 2] bestätigen die positive Wirkung bei akutem und chronischem Tinnitus. Beratungswissen zu Tinnitus und den Vorteilen von Tebonin® intens 120 mg finden Sie hier sowie in den demnächst erscheinenden Artikeln dieser Serie:

• Gegen Tinnitus ist ein Kraut gewachsen
• Top Tipps gegen Tinnitus

Quellen:
[1] Gauthier S, Schlaefke S. Clinical Interventions in Aging 2014; 9: 2065-77.
[2] von Boetticher A. NeuropsychiatrDisTreat 2011; 7: 441-7

Tebonin® intens 120 mg. Wirkstoff: Ginkgo-biloba-Blätter-Trockenextrakt. Anwendungsgebiete: Zur symptomatischen Behandlung von hirnorganisch bedingten geistigen Leistungseinbußen im Rahmen eines therapeutischen Gesamtkonzeptes bei fortschreitender Abnahme bzw. Verlust erworbener geistiger Fähigkeiten mit den Hauptbeschwerden: Gedächtnis-/ Konzentrationsstörungen, Niedergeschlagenheit, Schwindel, Ohrensausen, Kopfschmerzen. Bevor die Behandlung begonnen wird, sollte geklärt werden, ob die Beschwerden nicht auf einer spezifisch zu behandelnden Grunderkrankung beruhen. Zur Verlängerung der schmerzfreien Gehstrecke bei arterieller Verschlusskrankheit in den Gliedmaßen, sog. „Schaufensterkrankheit“ im Rahmen physikalisch-therapeutischer Maßnahmen, insbes. Gehtraining. Bei Schwindel infolge von Durchblutungsstörungen oder altersbedingten Rückbildungsvorgängen. Zur unterstützenden Behandlung von Ohrgeräuschen infolge von Durchblutungsstörungen oder altersbedingten Rückbildungsvorgängen. Häufig auftretende Schwindelgefühle und Ohrensausen bedürfen grundsätzlich der Abklärung durch einen Arzt. Bei plötzlich auftretender Schwerhörigkeit bzw. einem Hörverlust sollte unverzüglich ein Arzt aufgesucht werden Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.  Dr. Willmar Schwabe GmbH & Co. KG – Karlsruhe

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