Vierfache Mutter stirbt, nachdem ihre Krebstherapie wegen Corona ausgesetzt wurde

Bei Emma Jenkinson wurde vor Beginn der Pandemie ein Hirntumor diagnostiziert. Die vierfache Mutter aus Großbritannien machte mit Hilfe der Chemotherapie Fortschritte, doch ab März ging es bergab. Die Therapie wurde wegen der Corona-Krise eingestellt. Nun starb Emma.

Emma Jenkinson lebte mit ihrem Mann und ihren vier Kindern im englischen Bury. Bevor die Corona-Pandemie ausbrach wurde bei Emma ein Hirntumor festgestellt. Sie bekam eine Chemotherapie. Ihr Zustand schien stabil. Dann schwappte Corona über das Land. Und wegen der schnellen Ausbreitung der Pandemie konnte Emma ihre Chemotherapie nicht fortsetzten.

Das berichtet das Schweizer Newsportal „Newsner“. Ihr Mann habe um finanzielle Unterstützung gekämpft, damit er seine Frau weiterhin pflegen könne, doch ohne die Therapie habe sich ihr Zustand schnell verschlechtert. Schon im Mai sei Emma ins Krankenhaus eingeliefert worden. Dort habe man festgestellt, dass der Tumor in Emmas Gehirn so groß geworden sei, dass die Chemotherapie nicht mehr helfen würde und auch eine OP unmöglich sei. Kurze Zeit später starb Emma.

Ehemann sammelt 20.000 Unterschriften, um Regierung aufzurütteln

Ihr Mann habe jedoch nicht aufgehört für sie zu kämpfen, schreibt "Newsner". Denn Emma hätte geholfen werden können, davon ist er überzeugt. Er fordert: „Ich möchte, dass sich die Regierung darauf einlässt, dass die nationale Gesundheitsbehörde sicherstellen kann, dass jeder Krebspatient Medizin, Therapien, Scans und Chemos auch während der Pandemie bekommt“.

Laut „Newsner“ habe er für dieses Ansinnen schon über 20.000 Unterschriften gesammelt. Das sind doppelt so viele wie man in Großbritannien für eine Antwort der Regierung braucht.

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