(S+) Gendermedizin: Warum Frauen oft falsche Diagnosen bekommen

Im Dezember 2019 spürt Tabea Springer-Czujack plötzlich eine extrem starke Übelkeit und Schmerzen, die durch ihren Körper wandern. Sie übergibt sich und wird mehrmals ohnmächtig. Erst vor ein paar Tagen ist sie da aus dem Urlaub zurückgekehrt, sie schiebt es deshalb auf den Jetlag. Doch ihre Beschwerden werden immer schlimmer. Es beginnt eine medizinische Odyssee.

Ihr Verlobter nimmt sie zunächst nicht ernst. Sie solle sich einfach wieder schlafen legen. Der Notarzt unterstellt ihr, sie habe sich doch bloß mit ihrem Verlobten gestritten, weshalb sie jetzt hyperventiliere. Im Krankenhaus dann wird sie mehrmals gefragt, ob nicht jemand gestorben sei – denn das wirke sich unter Umständen auf das Herz aus.

Das Besondere: Der Fall von Tabea Springer-Czujack ist bei Weitem kein Einzelfall. Über die Gründe spricht die Pionierin der sogenannten Gendermedizin, Vera Regitz-Zagrosek, in dieser neuen Episode von SPIEGEL Daily.

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