Wer körperlich aktiv ist, muss seltener ins Krankenhaus

Erwachsene zwischen 40 und 79 Jahren benötigen weniger langwierige Krankenhausaufenthalte und werden auch seltener wiederholt eingewiesen, wenn sie bei der Arbeit oder in ihrer Freizeit zumindest mäßig körperlich aktiv sind.

Britische Forscher haben in einer Langzeitstudie unter 25.639 Erwachsenen im mittleren und höheren Alter Zusammenhänge zwischen der körperlichen Aktivität und Krankenhausaufenthalten entdeckt: Inaktive Studienteilnehmer verbrachten in den kommenden zehn Jahren gut vier Tage mehr im Krankenhaus als diejenigen, die in ihrem Beruf oder in der Freizeit zumindest moderat körperlich aktiv waren.

Weitere zehn Jahre später zeigte sich ein ähnliches Ergebnis: Mäßig aktive Personen hatten, verglichen mit inaktiven Personen, mit 25 bis 27 Prozent geringerer Wahrscheinlichkeit mehr als sieben Einweisungen in einem Jahr oder einen Krankenhausaufenthalt von zwanzig oder mehr Tagen. Unter denjenigen, die körperlich aktiv blieben oder ihre Aktivität erhöhten, war die Wahrscheinlichkeit für einen langen Krankenhausaufenthalt um 34 Prozent geringer.

Die Studie ist eine von relativ wenigen, die Zusammenhänge zwischen der körperlichen Aktivität in dieser Altersgruppe und Krankenhausaufenthalten bei einer großen Stichprobe über einen langen Zeitraum hinweg untersucht hat. Die Forscher schätzen aus ihren Ergebnissen, dass sich sieben Prozent der Pro-Kopf-Gesundheitsausgaben in Großbritannien einsparen ließen, wenn inaktive Menschen wenigstens eine mäßige körperliche Aktivität ausüben würden.

ZOU

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